Feuerlöscher Prüfung — Wie oft? Pflichten für Münchner Betriebe

Kurz und schmerzlos: Tragbare Feuerlöscher müssen in Bayern wie bundesweit alle zwei Jahre durch einen Sachkundigen geprüft werden — geregelt in DIN 14406 Teil 4 und der DGUV Regel 205-001. In besonders staubigen, feuchten oder korrosiven Umgebungen kann das Intervall verkürzt sein. Wir erklären, was das für deinen Betrieb in München konkret heißt, was es kostet und welche Fallstricke wir bei Hausverwaltern und Gewerbekunden immer wieder sehen.

Was bedeutet „Feuerlöscher-Prüfung“ eigentlich?

Eine Feuerlöscher-Wartung ist mehr als nur ein Blick auf das Manometer. Bei einer regelkonformen Prüfung nach DIN 14406-4 wird der Löscher komplett geöffnet, das Treibgas gemessen, die Düse gereinigt, Dichtungen kontrolliert und je nach Typ Pulver oder Schaum auf Konsistenz geprüft. Anschließend wird der Löscher wieder druckdicht verschlossen, mit einer neuen Plakette versehen und im Prüfprotokoll dokumentiert.

Wer das fachkundig durchführen darf, ist klar geregelt: nur ein Sachkundiger mit Herstellerzertifikat. Eine Werkstatt-Ausstattung mit Drehmomentschlüssel, Federwaage, Manometer und Treibgas-Vorrat ist Pflicht. Ein „Pumper“ von der Tankstelle oder der Hausmeister mit Schraubenzieher ist kein Sachkundiger.

Gesetzliche Grundlagen — was wirklich gilt

Drei Regelwerke greifen in Deutschland ineinander:

  • DIN 14406-4: Tragbare Feuerlöscher müssen mindestens alle zwei Jahre durch Sachkundige geprüft werden. Innenrevision spätestens alle 10 Jahre.
  • ArbStättV § 4 + ASR A2.2: Arbeitgeber müssen ausreichend Löschmittel bereitstellen und deren Funktionsfähigkeit sicherstellen. Wer das nicht dokumentieren kann, riskiert ein Bußgeld bei der nächsten Brandverhütungsschau.
  • DGUV Regel 205-001: Bestätigt das 2-Jahres-Intervall und definiert die fachliche Qualifikation des Prüfers.

In Bayern kontrolliert in der Regel die zuständige Bauaufsicht oder die Brandverhütungsschau der jeweiligen Gemeinde. In München werden seit 2024 deutlich häufiger Stichproben gemacht — besonders in Mehrfamilienhäusern, Tiefgaragen und Büro-Etagen.

So führen wir die Feuerlöscher-Wartung durch — Ablauf in vier Schritten

Schritt 1 — Bestandsaufnahme (kostenlos)

Wir kommen zu dir vor Ort und nehmen alle Feuerlöscher auf: Typ, Hersteller, Baujahr, letzter Prüftermin, Standort. Du bekommst dann ein verbindliches Festpreis-Angebot pro Löscher.

Schritt 2 — Wartung am Aufstellort

Wir kommen mit mobiler Werkstatt-Ausstattung zu dir. Pro Löscher rechnen wir mit 10-15 Minuten. Bei einer typischen Mittelstand-Anlage mit 20-30 Löschern sind wir an einem halben Vormittag fertig — ohne Betriebsstörung.

Schritt 3 — Plakette + Dokumentation

Jeder Löscher bekommt eine neue Prüfplakette mit Datum, Sachkunde-Nummer und nächster Fälligkeit. Parallel landet alles in deinem digitalen Prüfprotokoll — das ist später dein Versicherungs- und Behörden-Nachweis.

Schritt 4 — Mängelbericht + Empfehlung

Falls Löscher defekt oder über 20 Jahre alt sind und Ersatzteile nicht mehr verfügbar sind, schlagen wir Austausch vor — mit konkretem Modell und Preis. Du entscheidest, ob du den Tausch durch uns oder selbst organisierst.

Die häufigsten Fehler, die wir bei Münchner Objekten sehen

  1. Abgelaufene Plaketten ignoriert: Der Hausverwalter sieht die Plakette, das Datum ist überfällig — und nichts passiert. Bei Stichprobe der Brandverhütungsschau gibt’s eine Aufforderung mit Frist, im Wiederholungsfall Bußgeld.
  2. Zugang versperrt: Löscher steht hinter Akten-Schränken oder Möbeln. Im Brandfall nutzlos — und ein klarer Verstoß gegen ASR A2.2.
  3. Falscher Löscher für den Einsatzbereich: In Tiefgaragen sehen wir öfter Wasserschaumlöscher, wo Pulver gebraucht wird.
  4. Eigene „Wartung“ durch Hausmeister: Der Hausmeister schraubt am Manometer — damit ist die DIN-konforme Prüfung hinfällig.
  5. Keine digitale Dokumentation: Wenn die Versicherung nach einem Brand ein Prüfprotokoll sehen will, suchen viele Hausverwalter Wochen nach dem Papier-Zettel.

Was kostet die Wartung im Großraum München?

Wir arbeiten mit Festpreisen pro Löscher — keine versteckten Kosten, keine Anfahrtspauschale ab 5 Stück innerhalb des Großraums München.

  • Pulverlöscher 6 kg: 22-28 € netto
  • Schaumlöscher 6 Liter: 26-32 € netto
  • CO2-Löscher 5 kg: 32-38 € netto
  • Innenrevision (alle 10 Jahre fällig): zusätzlich ca. 40 € netto je Löscher
  • Komplett-Austausch defekter Löscher: ab 65 € netto je Gerät

Eine typische Mittelstand-Anlage mit 25 Löschern liegt bei rund 650-750 € netto alle zwei Jahre — also etwa 1,10 € pro Löscher und Monat.

Wie B3 Bau & Service GmbH dich unterstützt

Wir sind ein Familienunternehmen aus Gröbenzell, spezialisiert auf Brandschutz und Objektbetreuung im Großraum München. Sachkunde-Zertifikate liegen vor (Gloria), Werkstatt-Ausstattung ist komplett, digitale Protokolle gehören zum Standard.

Häufige Fragen zur Feuerlöscher-Prüfung

Was passiert, wenn meine Feuerlöscher nicht geprüft sind?

Bei einer Brandverhütungsschau gibt es eine Aufforderung mit Frist. Bei Versäumnis im Wiederholungsfall ein Bußgeld bis 5.000 €. Schwerer wiegt: im Brandfall kann die Versicherung die Leistung kürzen oder komplett verweigern, und der Betreiber haftet zivilrechtlich.

Wer darf Feuerlöscher überhaupt prüfen?

Nur ein Sachkundiger mit gültigem Hersteller-Zertifikat. Die Sachkunde wird durch eine eintägige Schulung samt Prüfung beim Hersteller (z. B. Gloria) erworben und muss alle paar Jahre aufgefrischt werden.

Wie lange dauert eine Feuerlöscher-Prüfung pro Gerät?

Bei einer Wartung am Aufstellort etwa 10-15 Minuten je Löscher. Eine Anlage mit 25 Löschern ist an einem halben Vormittag fertig.

Wartet ihr auch Feuerlöscher außerhalb von München?

Ja — wir bedienen den Großraum München und das Münchner Umland: Augsburg, Fürstenfeldbruck, Dachau, Starnberg, Garching, Unterschleißheim, Olching, Puchheim, Germering, Maisach, Eichenau, Emmering und alles dazwischen.

Kostenlose Bestandsaufnahme anfordern:
Telefon: 08142 4666892 (Mo-Fr 8-18 Uhr)
Mobil/Notdienst: 0177 3027953 (24/7)
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